BEWEGEN.

„Deine Hand öffnet und schließt sich und öffnet und schließt sich. Wäre sie stets offen oder stets geschlossen, du wärest gelähmt. Dein tiefstes Dasein zeigt sich in jedem kleinen Falten und Entfalten … beide so vollkommen ausgewogen und aufeinander abgestimmt wie Vogelschwingen.“

(Rumi)

Jeder Mensch trägt in sich eine gewisse Ausrichtung, einen Wunsch, sich zu ‚bewegen‘, sich auszudrücken und all dem Raum zu geben, was sich in seinem Inneren bewegt. Diese Grundtendenz lässt sich auf verschiedenen Ebenen wahrnehmen, körperlich, emotional, geistig … und ist immer in Verbindung mit all diesen Ebenen zu sehen.

In Bewegung sein heißt auch, einen Rhythmus wahrzunehmen – und anzuerkennen, dass Bewegung auch immer ein Innehalten braucht, und dass der Rhythmus, die Balance des sich Ausweitens und wieder Zurückziehens nicht nur notwendig, sondern natürlich ist.

YOGATHERAPIE